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Das Bild der „Arche aus lebenden Bäumen“ ist ein passendes Symbol für unser Projekt: Aus der Tiefe von Mutter Erde, die unsere Wurzeln nährt, wachsen wir, miteinander vereint, zur Sonne und bilden so eine lebendige Arche, die uns und unsere Kinder in eine neue Zeit des Friedens und der Verbundenheit tragen wird.

GOTTVERTRAUEN ist die einzige Voraussetzung, die wir brauchen, um den Reichtum, der uns umgibt, als solchen zu erkennen und zu würdigen. So viele Wesen anderer Welten warten darauf, uns zu unterstützen, sobald unsere Augen sie sehen, unsere Ohren sie hören wollen: Pflanzen und Tiere, Steine und Mineralien, Geistwesen und menschliche Weisheitslehrer aller Zeiten und Regionen.

Es liegt an uns, wie leicht oder schwer wir uns den Zugang zum LEBENDIGEN WISSEN machen - der einfachste und rascheste Weg dorthin ist der, den uns die KINDER weisen! Sie sind die Träger jenes Wissens, das unser aller Zukunft bestimmen wird.

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Liebe Scholé-Freunde,

wir arbeiten heftig daran, dass der Frühling 2017 zum Auftakt eines Bildungsfrühlings für Freilerner wird… 🙂 Wir brauchen dringend eine Gesetzesänderung, damit engagierte Freilerner-Eltern nicht länger von den Gerichten belangt werden! Ihr wisst, dass es uns nicht um eine neue (Erziehungs-)Methode geht, sondern um eine neue Haltung, die mit einer Umkehrung der bisherigen Haltung um 180° verbunden ist, und letztlich allen Kindern innerhalb und außerhalb des Schulsystems zugute kommen würde!Hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Punkte (diese Liste habe ich meinen Briefen an Bildungsverantwortliche beigelegt):

VON DER KRITISCHEN SICHT AUF DIE PROBLEME
zur
KONSTRUKTIVEN SICHT AUF DIE MÖGLICHKEITEN

Bei Kindern:
beobachten, was sie können, und das WERTSCHÄTZEN,
statt
überprüfen, was sie nicht können, und sie danach BEWERTEN.

Sie in ihren EIGENEN Interessen bestärken und fördern,
statt
ihnen beibringen wollen, was ANDERE für wichtig halten.

Auf ihre Fragen eingehen,
statt
ihnen Fragen stellen.

WAHRnehmen, dass sie von Natur aus soziale Mitmenschen SIND und nur Aufmerksamkeit und Liebe brauchen, um ihre angeborenen Anlagen zu entfalten,
statt
ANnehmen, sie seien ungenügende Wesen, die von Experten erzogen und unterrichtet werden müssen, um zu nützlichen Mitgliedern der Gesellschaft zu WERDEN.

Bei Schulen und anderen Institutionen:
Hohe, allgemein formulierte Ziele stecken und den Weg dorthin frei geben,
statt
festlegen, auf welche Weise Minimalanforderungen zu erfüllen sind.

Würdigen, was Lehrer oder Lernbegleiter TATSÄCHLICH leisten, und ihre Erfolge prämieren,
statt
vorschreiben, was Lehrer oder Lernbegleiter leisten SOLLTEN, und dafür Mittel aufstellen.

In der Gegenwart allgemein:
Die Zeichen der Zeit erkennen und fragen, wohin sie weisen,
statt
bei allem Neuen, Ungewohnten vorrangig mögliche Gefahren ins Auge zu fassen.

So lautete mein bisher unbeantwortet gebliebener Brief an die neue Bildungsministerin, an die der Verein der Freilerner Österreichs am selben Tag auch eine Petition geschickt hat:

Sehr geehrte Frau Bildungsministerin Hammerschmid!
Ich bitte Sie um einen Gesprächstermin. Vordergründig geht es um das Thema Freilernen, in Wirklichkeit aber um eine grundsätzliche Haltungsänderung dem Kind gegenüber, die gewaltige positive Veränderungen in der gesamten Bildungslandschaft bewirken könnte.

Sie sind umgeben von BildungsexpertInnen, trotzdem will aus der immer wieder angekündigten großen Bildungsreform einfach nichts werden.
Mein Vorteil ist, dass ich KEINE Bildungsexpertin im akademischen Sinne bin, sondern das Schulwesen seit Jahrzehnten als wache Schülerin, engagierte Mutter, Nachhilfelehrerin, Elternvertreterin, Gründerin einer privaten Initiative für Hochbegabte und seit 2013 als selbst ernannte Anwältin der österreichischen Freilernerbewegung, also aus vielen unterschiedlichen Perspektiven BEOBACHTEN konnte.

Aus diesen Beobachtungen ergibt sich ein Gesamtbild, über das ich gerne mit Ihnen sprechen würde. Ich halte die derzeitige Krise des Bildungssystems nämlich für die natürliche Folge der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung: Alles hat sich grundlegend verändert, nur im Schulbereich versucht man, überlebte Strukturen immer noch um jeden Preis zu erhalten. Die Industrie braucht kaum noch Fließbandarbeiter, stattdessen sind Flexibilität, Kooperationsfähigkeit und Kreativität gefragt. Die teuren vielbändigen Konversationslexika wurden wie viele andere Saurier des Bildungsbürgertums durch creative commons ersetzt, deren gemeinsames Motto lautet: „When we share, everyone wins“:  Überall, wo die Vormachtstellung von Experten und Bürokraten einem freiwilligen Gemeinschaftsgeist Platz gemacht hat, beginnt es zu grünen und zu blühen.

Unsere heutige Mobilität, die Umwälzungen auf dem Arbeitsmarkt, der Ruf der Wirtschaft nach Gründern und kreativen Mitarbeitern sowie die exponentielle Vermehrung des Wissens und dessen freie Verfügbarkeit (zumindest in demokratischen Staaten wie Österreich) schaffen Voraussetzungen, die es noch nie zuvor gegeben hat – und sie eröffnen völlig neue Chancen!  Von einigen privaten Elterninitiativen wurden diese Chancen schon erkannt und auch auf verschiedenste Arten genutzt, doch von staatlicher Seite werden ihre zukunftsweisenden Projekte nicht etwa unterstützt, sondern massiv behindert! Nicht aus bösem Willen wahrscheinlich, sondern aus Unwissenheit und anerzogenem Untertanengeist: „Wo kämen wir denn da hin? Da könnt’ ja ein jeder kommen!“

Es ist mir ein Anliegen, Ihnen diese Projekte, von denen Sie möglicherweise gar nichts wissen, zu präsentieren. In meinem eigenen Leben habe ich die Erfahrung gemacht, dass nur positive Vorbilder zu kreativen Lösungen inspirieren können. Solange der Blick auf die Probleme fixiert bleibt, vermehren sich diese wie die Karnickel… Zum Glück stehe ich einzig und allein im Dienst der Kinder, aller Kinder. Ansonsten bin ich vollkommen unabhängig und habe auch keinen akademischen Ruf zu verteidigen – recht gute Voraussetzungen für einen unverstellten Blick auf die Dinge 🙂

Mit Dank für Ihre Aufmerksamkeit und herzlichen Grüßen

Der zweite Brief ging an den Bildungssprecher der Grünen, Harald Walser:
Lieber Harald Walser,

Ich wende mich an Sie als den Bildungssprecher einer Partei, die sich von Anfang an ÖKOLOGIE auf ihre Fahnen geschrieben hat. Das ökologische Denken, das im Bereich des Naturschutzes und der Landwirtschaft begann, ist gerade im Begriff, sich auf die Kindergärten und Schulen auszuweiten: Als engagierter Grüner können Sie sich sicher erinnern, wie in den 1970er Jahren die ersten Biobauern auf natürliche Diversität und Ressourcenschonung setzten, ohne sich vom Spott ihrer Nachbarn und den ganz auf konventionelle Landwirtschaft zugeschnittenen Gesetzesbestimmungen beirren zu lassen. In ähnlicher Weise setzen heute die Pioniere des Freilernens auf die natürliche, selbstbestimmte Bildung ihrer Kinder, ohne sich von skeptischen Zeitgenossen und einem Schulrecht aufhalten zu lassen, das Bildung eisern mit Schulbildung alten Stils gleichsetzt.

Dass die derzeitige österreichische Rechtsauffassung nicht mehr zeitgemäß ist, lässt sich an der anhaltenden Krise unseres Bildungswesens ablesen, die ich als natürliche Folge der gesamtgesellschaftlichen Entwicklung betrachte: Alles hat sich grundlegend verändert, nur im Schulsystem versucht man erstarrte Strukturen um jeden Preis zu erhalten. Ich glaube, dass dieser Preis inzwischen viel zu hoch ist und es daher höchste Zeit wäre, über echte ALTERNATIVEN zur derzeitigen, auf Konkurrenz und Fremdbewertung gegründeten Schule nachzudenken, statt weiterhin Unmengen an Geld und Energie in die x-te unbefriedigende Reform dieses Schulmodells zu stecken.

Angeregt durch ein Gespräch mit dem Anwalt Markus Distelberger, der schon 1990 (!) eine freie Lernwerkstatt gegründet hat und intensiv an weiteren visionären Projekten wie dem Vermögenspool und dem Garten der Generationen in Herzogenburg arbeitet, bitten wir Sie um die Einberufung einer Enquete zum Thema Bildung! Vordergründig geht es um die Freilerner, die ich aus persönlicher Sympathie und Überzeugung vertrete. In Wirklichkeit aber geht es um eine grundsätzliche Haltungsänderung dem Kind gegenüber, die gewaltige positive Veränderungen in der gesamten Bildungslandschaft bewirken könnte (siehe Anhang).

Abseits des Mainstreams, von Wissenschaft oder Medien bisher kaum beachtet, haben sich nämlich höchst interessante private Initiativen gebildet, deren Lebendigkeit und Vielfalt zukunftsweisende Perspektiven für neue Formen des Zusammenlebens und -lernens von Kindern und Erwachsenen eröffnen. Markus Distelberger, die Freilerner Österreichs und andere Initiativen wären sicher gerne bereit, den Teilnehmern an einer solchen Bildungsenquete – bzw. zuerst einmal Ihnen selbst in einem persönlichen Vorgespräch – ihre praktischen Erfahrungen zu präsentieren und die Gründe darzulegen, weshalb sie eine Gesetzesänderung für sinnvoll und notwendig erachten: Eine grundlegende Neuordnung der gesetzlich vorgeschriebenen Jahresprüfungen würde vielen engagierten Menschen innerhalb und außerhalb des Schulsystems das Experimentieren mit neuen, sozialeren und nachhaltigeren Spielarten des Lernens sehr erleichtern!

Mit der Bitte um einen baldigen Gesprächstermin und freundlichen Grüßen

Hier die Antwort, die ich wenige Tage später von einer seiner Mitarbeiterinnen erhielt:
Vielen Dank für Ihr Schreiben und Ihre Hinweise an Herrn Dr. Walser.

Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass er derzeit nicht in der Lage ist, Ihnen einen Termin anzubieten. Als Vorarlberger Abgeordneter muss er seine Zeit zwischen Wien und seinem Heimatbundesland aufteilen, wodurch sich schon alleine dadurch zeitliche Beschränkungen dort und da ergeben. Nun befindet er sich mitten in den Verhandlungen zum Autonomiepaket, was neben dem parlamentarischen Alltag zusätzlich viele Termine benötigt, sodass die Tage in Wien durchgetaktet sind.

Im Moment – und wohl auch noch in den nächsten Jahren – geht es vorrangig darum, die organisatorischen Mindestvoraussetzungen zu verhandeln, um das aus Grüner Sicht zentrale Problem der Vererbung von Bildung in den Griff zu bekommen und zu mehr Bildungsgerechtigkeit zu gelangen. Das ist sein Job als Bildungspolitiker, auch wenn es vielleicht andere Themen gäbe, die erquicklicher wären.

Selbstverständlich hat Herr Dr. Walser auch immer wieder Kontakte zur Freilerner-Szene. Jedoch ist sein Fokus eindeutig und aus Überzeugung darauf gerichtet, zu verbesserten Bedingungen im öffentlichen Schulwesen zu kommen – einerseits, weil davon die ganz große Mehrheit betroffen ist und andererseits, damit zukünftig auch jene Zielgruppen, die derzeit im öffentlichen Schulen nicht gut aufgehoben sind, andere, nämlich attraktivere Rahmenbedingungen vorfinden.

Jedenfalls vielen Dank für Ihr Interesse und Ihr Engagement.

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Mag.a A…
Bereiche Bildung und Vergangenheitspolitik

Der Briefkopf – Bereiche Bildung und Vergangenheitspolitik (!!) – ist mir erst später aufgefallen, sonst hätte ich diese erstaunliche Tatsache sicher schon in meiner Antwort aufs Korn genommen 🙂

Sehr geehrte Frau …,

Vielen Dank für Ihre Antwort! Irre ich mich, wenn ich zwischen den Zeilen den Verdacht heraushöre, Freilernen sei ein Luxusproblem, ein Bobo-Projekt für Menschen, die es sich leisten können, ihre Kinder besser zu betreuen, als dies im öffentlichen Schulwesen möglich wäre…? Diese Vermutung wäre jedenfalls vollkommen falsch! Solche Leute schicken ihre Kinder nämlich in Privatschulen, wenn möglich mit Ganztagsbetreuung, oder gleich in teure Internate, um sich ganz ungestört dem Ausbau der eigenen Karriere widmen zu können.

Alle Freilerner-Eltern, die ich kenne, leben hingegen ausgesprochen bescheiden. Sie stellen ihre berufliche Karriere zurück, weil ihnen die Bedürfnisse ihrer Kinder wichtiger sind. Leider sind solche Eltern Mangelware, es würden weitaus mehr von ihnen gebraucht! Der Anstoß zum Freilernen geht nämlich meist nicht von den Eltern aus, sondern von Kindern, die ständig krank sind oder sich weigern, weiter die Schule zu besuchen. Eine „Zielgruppe, die derzeit im öffentlichen Schulsystem nicht gut aufgehoben ist“, wird auf 15 – 20% aller Schüler geschätzt, Tendenz steigend: Es sind die in allen Kulturen und sozialen Schichten zu findenden Hochsensiblen, deren empfindliches Nervensystem mit dem hektischen Schulalltag total überfordert ist. Sie sind der Schrecken der Lehrer, denn pädagogische Maßnahmen versagen kläglich, und auch heute übliche Therapien aller Art oder chemische Keulen wie Ritalin können dieses Problem nicht lösen!

Es gibt sie in jeder Schulklasse: Schüchterne, die kein Wort herausbringen und oft „ohne Grund“ in Tränen ausbrechen. Klassenkasperln, die nicht still sitzen können. Begabte, die vor einer Prüfung alles konnten, aber bei der Prüfung versagen. Stille Wasser, die Mobbing magisch anzuziehen scheinen, usw. Einige wenige von ihnen haben das Glück, in einer von Wettbewerb, Leistungsdruck und anderen Stressfaktoren freien Umgebung zu landen: zu Hause oder in einem Freilernerzentrum, wo sie nach einer kürzeren oder längeren Heilungsphase allmählich ungeahnte soziale, handwerkliche, künstlerische, sportliche und/oder intellektuelle Talente entfalten, die aber – UND HIER LIEGT DAS POLITISCHE PROBLEM! – in kein vorgegebenes Unterrichts- und Prüfungsschema passen!!

Im Unterschied zu Großbritannien, wo Freilernen als selbstverständliches demokratisches Recht anerkannt und geschützt wird, verlangt Österreich nämlich alljährlich den Nachweis, dass sich das Kind exakt nach den vorgegebenen Lehrplänen seiner Altersstufe weiterentwickelt! Da beim Freilernen „Individualisierung“ und „Förderung der Kreativität“ aber keine hohlen Schlagworte bleiben, sondern tatsächlich umgesetzt werden, sind die Entwicklungsschritte des einzelnen Kindes NICHT VORHERSEHBAR!! Deshalb stellen die Freilerner an die Bildungsverantwortlichen derzeit nur eine einzige Forderung: DIE ABSCHAFFUNG DER FORMELLEN JAHRESPRÜFUNGEN!

Eltern und Lernbegleiter, die natürlich meist selbst zu den Hochsensiblen zählen, sind gerne bereit zur Zusammenarbeit mit dem Jugendamt und legen bereitwillig die Ergebnisse der verschiedenartigen Tätigkeiten der ihnen anvertrauten Kinder vor. Dass man sich für ihre tatsächlichen Entwicklungsfortschritte aber gar nicht interessiert und stattdessen von Freilernerkindern verlangt, was ein Großteil der Schüler INNERHALB des kostspieligen Schulsystems eben NICHT erbringt (40% der Pflichtschüler fehlt es laut Statistik an Grundkenntnissen in einer der Hauptkompetenzen), ist eine Ungerechtigkeit, mit der sie nicht länger leben können und wollen! Freilernen ist kein Problem, sondern eine noch nicht erkannte RESSOURCE innerhalb der Bildungslandschaft!!

Seit Jahrzehnten höre ich die immer gleichen Klagen über die Vererbung von Bildung und andere Mängel im Schulsystem. Das heiß diskutierte „Autonomiepaket“ wird uns nur noch mehr hinderliche Bürokratie bescheren! Um ENDLICH zu mehr Bildungsgerechtigkeit zu gelangen, wie die Grünen zu Recht fordern, braucht es vor allem INSPIRIERENDE VORBILDER für neue Formen des Lernens, die ALLEN KINDERN UND ALLEN BEGABUNGEN gleiche Wertschätzung zugestehen! Es gibt solche Vorbilder, aber dazu müssten die Verantwortlichen bereit sein, über den Tellerrand des Schulsystems hinaus zu blicken: Dort entstehen gerade die verschiedensten Freilernervereinigungen, aus deren Erfahrungen das Schulsystem wesentliche neue Impulse beziehen könnte. FREILERNEN IST KEIN GEGENSATZ, SONDERN EINE NOTWENDIG GEWORDENE ERGÄNZUNG ZUR SCHULE! Denn nach dem Selbstbestimmungsrecht der Frauen ist zur Weiterentwicklung der Demokratie nun das Selbstbestimmungsrecht der Kinder an der Reihe. Ich halte es für eine Tragödie, wenn nicht einmal die Grünen das anerkennen wollen…

Heute habe ich an die grünen Parlamentarier per Mail noch eine Anfrage gerichtet:

Sehr geehrte ParlamentarierInnen der Grünen!

Darf ich fragen, welche Personen in Ihrer Partei für Zukunftspolitik zuständig sind? Irrtümlich habe ich mich nämlich mit einem Zukunftsprojekt im Bildungsbereich an die Abteilung für BILDUNG gewendet, ohne zu merken, dass diese Abteilung mit VERGANGENHEITSPOLITIK betraut ist, weshalb man sich für unser Anliegen dort natürlich nicht zuständig fühlt.

Mit Dank und freundlichen Grüßen

Ich hoffe, dass ich euch mit dieser ausführlichen Korrespondenz nicht gelangweilt habe! Falls jemand uns unterstützen möchte oder in Politik und Verwaltung Menschen kennt, die für unser Anliegen aufgeschlossen sind, würde uns das natürlich sehr freuen…!

Herzliche Frühlingsgrüße
Alexandra und Sibylle

Über uns

Alexandra Terzic-Auer
Ich bin am 28.10.1952 als Tochter einer Künstlerin und eines Widerstandskämpfers und Kulturförderers, der später Diplomat wurde, in Wien geboren und habe 7 Schulen in Österreich und Frankreich besucht, darunter 3 katholische Internate und eine Tiroler Dorfschule. Dass ich in meiner Kindheit so oft krank war, hängt wohl damit zusammen, dass ich dann nicht zur Schule gehen musste, sondern aus Büchern, von den Tieren, zu denen ich eine besondere Beziehung hatte, und von den vielen interessanten Freunden meiner Eltern viel mehr und viel Interessanteres lernen konnte…
Noch etwas Wesentliches verdanke ich dem Kranksein: die Begegnung mit dem hellsichtigen Naturheiler Hans Neuner, der mir, als ich 13 war, das Leben rettete und mich dadurch am eigenen Leib erleben ließ, dass es mehr Dinge zwischen Himmel und Erde gibt, als unsere Schulweisheit sich träumen lässt…! Als ich es mit 27 Jahren aufgab, den Sinn des Lebens weiterhin an Universitätsinstituten für Philosophie, Literatur, Linguistik oder Ethnologie zu suchen, habe ich ein Buch über die erstaunlichen Heilerfolge dieses Mannes geschrieben, der behördlich verfolgt wurde, nur weil er nie Medizin studiert hatte.
Bis 1992 arbeitete ich als Lektorin und Übersetzerin für Verlage, danach konnte ich mich viele Jahre hauptberuflich meiner Familie widmen. Mit meinen beiden Söhnen habe ich die Schule aus der Elternperspektive kennengelernt. Ich setzte mich intensiv mit verschiedenen Bildungsmodellen auseinander und begann mich vor allem in der Begabungsförderung zu engagieren. 2012 ist daraus das Projekt MEHRSTERN entstanden, aus dem sich SCHOLÉ entwickelt hat.
Seit 2007 arbeite ich mit Amaté-Kinesiologie und systemischen Aufstellungen auf einer anderen Ebene als begeisterte Übersetzerin weiter: Ich übersetze Klienten die Botschaften ihres eigenen inneren Heilers, bringe sie in Kontakt mit ihrem lebendigen inneren Wissen. Was ich dabei von ihnen lerne, fließt in meine Vision einer völlig neuen, freien und ganzheitlichen Form des Lernens und Lehrens ein, wie ich sie im Herbst 2013 bei einem Besuch der Schetininschule in Russland erstmals real miterleben durfte. Dieses Erlebnis hat mich endgültig davon überzeugt, dass endlich die Zeit reif ist für ein neues Bewusstsein, in dem Herz und Geist den Ton angeben. „Die Arche aus lebenden Bäumen“, ein Werk meines Mannes Mario Terzic, ist ein Symbol dafür, auf dem auch unser Logo  beruht.


Sibylle Eisenburger geb 1949 in Wels OÖ
Als 4, und jüngstes Kind und 2. Tochter bin ich als Nachzügler in einer Großfamilie in einem verwilderten Paradies für Kinder aufgewachsen und durfte meine Freizeit turnend und kletternd vor allem in der Natur verbringen.
Die Schule verlief von beiden Seiten einigermaßen störungsfrei, die Ausbildungs- und Berufswahl war dann etwas schwieriger – ich wusste, dass ich mit Menschen arbeiten wollte, aber keinesfalls als Lehrerin. So studierte ich einige Semester Geschichte und Psychologie und landete schlussendlich doch im Lehrberuf.
In der Sorge, nicht gut genug zu sein, wollte ich die Kinder an einer kleinen Landschule möglichst wenig stören, überließ sie bald ihrem eigenen Tempo und zunehmend mehr der Eigenverantwortung in der Bewältigung und Organisation des Lehrstoffes. Wenn das Wetter es erlaubte, gingen wir in den Garten. Die Kinder lernten in Gruppen, diejenigen, die den Stoff schon verstanden hatten, vermittelten diesen ihren Mitschülern oft besser als ich. Das Ergebnis war überwältigend, wir kamen mit dem Lehrstoff so schnell voran, dass die Kinder keine Hausaufgaben bekamen und wir sehr viel Zeit hatten, kleine Theater- und Musikstücke einzustudieren, Ausflüge in die Natur zu machen, viel miteinander zu reden.
Nach 4 Jahren ging ich für einige Zeit nach London, machte nach meiner Rückkunft neben meiner Unterrichtstätigkeit Ausbildungen für Beratung und arbeitete nach der Geburt meiner Tochter 1987 mit Klienten einzeln und in Gruppen. Ich baute in Österreich ein Franchise-Unternehmen für „Muttersprachen – Englisch – Unterricht für Kinder“ auf und später arbeitete ich an einer Ausbildung zum Erziehungsberater mit, aus der ich dann aber bald aus privaten Gründen ausschied. Unsere Familie war durch die fortschreitende Krankheit meines Mannes und deren Folgen zusammengebrochen. Unsere damals 14-jährige Tochter musste ihre geliebte Schule aus finanziellen Gründen verlassen, besuchte dann noch einige andere Schulen für kurze Zeit, machte aber keinerlei Abschluss trotz aller psychologischen Tests, die besagten, dass sie unbedingt eine akademische Laufbahn einschlagen solle.
Ich begann mit Sterbebegleitung an der Palliativstation im KH Lainz und unterrichtete zugleich an einer Schule mit stark benachteiligten Kindern, meist mit nichtdeutscher Muttersprache. In dieser Zeit setzte ich mich intensiv mit Schule und (Aus-) Bildung auseinander und stieß so auf Alexandra Terzic-Auer, der dasselbe Thema am Herzen liegt.
Im Spätherbst 2013 besuchten wir die „Schetinin-Schule“ in Russland und lernten dort, wie leicht und schnell Kinder unter gewissen Bedingungen lernen können. Solche Bedingungen wollen wir in der „SCHOLÉ– Muße für Herz und Geist“ erforschen und herstellen, damit unsere Kinder ihr wunderbares Potential entdecken und entfalten können – die Zukunft braucht sie dringend!
Mehr über mich auf www.werde-was-du-bist.weebly.com

Kontakt

Verein SCHOLÉ – Muße für Herz und Geist

Obfrau Alexandra Terzic-Auer

Walfischgasse 6

1010 Wien

aterzicauer@gmail.com